Fünf Module.
Ein zirkuläres System.
Die DfACE-Methodik basiert auf fünf Bausteinen, die sowohl unabhängig voneinander als auch als Gesamtsystem eingesetzt werden können. Jeder Baustein befasst sich mit einer bestimmten Phase des Übergangs zur Kreislaufwirtschaft – von der Produktbewertung bis hin zur wirtschaftlichen Integration. Alle Bausteine basieren auf wissenschaftlich fundierten Erkenntnissen und werden an Ihre Branche und Ihr Unternehmen angepasst.

Circular Engineering Literacy
Circular Engineering Literacy schafft die technische Entscheidungsgrundlage für reale Zirkularität. Im Fokus stehen Design-, Material- und Fügetechnikentscheidungen sowie deren Auswirkungen auf Demontage, Recycling und wirtschaftliche Rückgewinnung entlang realer industrieller Prozesse. So wird Circular Economy von einer theoretischen Vision zu einer fundierten Engineering- und Entscheidungsdisziplin innerhalb der Produktentwicklung.
Kritische Designentscheidungen frühzeitig erkennen
Produkte entlang realer Kreislaufpfade einordnen
Gemeinsames Verständnis zwischen Fachbereichen schaffen
Späte technische und wirtschaftliche Fehlentscheidungen vermeiden
Engineering statt theoretischer Circular-Economy-Modelle
Das Modul vermittelt ein gemeinsames ingenieurwissenschaftliches Verständnis dafür, wie Produkte entlang ihres gesamten Lebenszyklus bewertet werden müssen. Statt theoretischer Circular-Economy-Modelle stehen reale End-of-Life-Bedingungen, Demontageprozesse und existierende Recyclingtechnologien im Mittelpunkt. Teilnehmende lernen, kritische Designentscheidungen frühzeitig zu erkennen und deren technische sowie wirtschaftliche Auswirkungen systematisch einzuordnen.
DfACE betrachtet Zirkularität dabei nicht als abstraktes Nachhaltigkeitsziel, sondern als konkrete technische und wirtschaftliche Herausforderung. Im Fokus stehen reale industrielle Rahmenbedingungen, bestehende Prozessgrenzen und die Auswirkungen von Produktentscheidungen auf spätere Demontage-, Trenn- und Rückgewinnungsprozesse.
Verknüpfung von Produktdesign, Fügetechnik und Kreislauffähigkeit
Im Zentrum steht die Verknüpfung von Produktdesign, Fügetechnik und Kreislauffähigkeit. DfACE analysiert, wie Materialkombinationen, Verbindungen und Produktarchitekturen spätere Wiederverwendung, Reparierbarkeit und stoffliche Rückgewinnung beeinflussen. Dadurch entsteht eine gemeinsame Bewertungssprache, die Entwicklung, Produktion und Nachhaltigkeit auf eine realistische Circular-Engineering-Logik ausrichtet.
Ziel ist es, Fehlannahmen über Recyclingfähigkeit frühzeitig sichtbar zu machen und technische Entscheidungen entlang real existierender Kreislaufpfade zu treffen. Das Modul schafft die Grundlage dafür, dass unterschiedliche Fachbereiche dieselben zirkulären Herausforderungen verstehen, priorisieren und bewerten können.
Analyse
Einordnung
Bewertung
USP von DfACE Modul 1:
Circular Economy wird als technisches Entscheidungsproblem behandelt – nicht als Kommunikations oder Strategieübung.
Was Modul 1 nicht ist:
DfACE vermittelt kein Circular-Economy-Grundlagenwissen. Wir schaffen ein ingenieurwissenschaftliches Verständnis dafür, wie Produktentscheidungen reale Demontage-, Recycling- und Rückgewinnungsprozesse beeinflussen.


Engineering-based Circular Assessment
Engineering-based Circular Assessment analysiert Produkte entlang realer Demontage-, Recycling- und Rückgewinnungsprozesse. Ziel ist es, sichtbar zu machen, welche Designentscheidungen Zirkularität technisch ermöglichen — und welche sie systematisch verhindern.
Zirkulär kritische Baugruppen sichtbar machen
Designentscheidungen technisch und wirtschaftlich einordnen
Konkrete Redesign-Hebel identifizieren
Reale statt theoretische Recyclingfähigkeit bewerten
Analyse realer Produktstrukturen
Das Modul zerlegt Produkte in Komponenten, Baugruppen, Fügestellen und Materialkombinationen und bewertet deren Verhalten entlang realer End-of-Life-Pfade. Im Fokus stehen Demontierbarkeit, Zugänglichkeit, Automatisierbarkeit sowie die technische und wirtschaftliche Tragfähigkeit von Rückgewinnungsprozessen.
DfACE analysiert dabei nicht nur einzelne Materialien oder Bauteile, sondern die gesamte Produktlogik im Kontext real existierender Demontage- und Recyclingprozesse. Bewertet werden unter anderem Sequenzierbarkeit, zerstörungsfreie Trennung, Prozesszeiten sowie die Auswirkungen von Fügetechniken und Materialverbunden auf die spätere Rückgewinnung. Dadurch entsteht eine belastbare technische Grundlage, um zirkuläre Potenziale und systemische Barrieren innerhalb eines Produkts sichtbar zu machen.
Designentscheidungen belastbar bewerten
DfACE verbindet Produktdesign mit real existierenden Recycling- und Demontageprozessen. Dadurch entstehen konkrete Entscheidungsgrundlagen, priorisierte Redesign-Empfehlungen und Transparenz über technische Barrieren, wirtschaftliche Kipppunkte und zirkulär kritische Baugruppen.
Ziel ist es, Designentscheidungen nicht anhand theoretischer Recyclingfähigkeit, sondern unter realen industriellen Bedingungen bewertbar zu machen. Das Modul identifiziert, welche Produktstrukturen hochwertige Rückgewinnung ermöglichen, wo wirtschaftliche Grenzen erreicht werden und welche Änderungen den größten zirkulären Hebel erzeugen. So entstehen technisch fundierte Entscheidungsgrundlagen für zukünftige Produktgenerationen, Produktionsanpassungen und strategische Circular-Engineering-Maßnahmen.
Zerlegung
Abgleich
Priorisierung
USP von DfACE Modul 2
In diesem Modul wird die Fügetechnik als entscheidender Systemhebel behandelt. Die Analyse basiert auf existierenden Prozessen, nicht auf Zukunftsversprechen.
Was Modul 2 nicht ist:
DfACE bewertet nicht die theoretische Recyclingfähigkeit eines Produkts. Wir analysieren, ob Rückgewinnung unter realen industriellen Bedingungen technisch und wirtschaftlich tragfähig ist.


Circular Readiness of Production Systems
Circular Readiness of Production Systems bewertet, ob bestehende Produktions- und Organisationsstrukturen zirkuläre Produktkonzepte realistisch unterstützen können. Im Fokus stehen Skalierbarkeit, Prozesslogik und die Vermeidung interner Zielkonflikte.
Circular Design industriell umsetzbar machen
Organisatorische und technische Engpässe erkennen
Produktion und Circularity strategisch verbinden
Interne Zielkonflikte frühzeitig vermeiden
Produktion als zirkuläres Gesamtsystem
Das Modul analysiert die Wechselwirkungen zwischen Produktstruktur, Fügetechnik, Taktzeiten, Variantenmanagement und organisatorischen Entscheidungslogiken. Dabei wird geprüft, ob bestehende Produktionssysteme Demontierbarkeit, Reparierbarkeit und zukünftige Rückgewinnungsprozesse unterstützen oder systematisch behindern.
DfACE betrachtet Produktion dabei nicht isoliert als reine Output-Struktur, sondern als integralen Bestandteil der späteren Kreislauffähigkeit eines Produkts. Bewertet werden unter anderem Fertigungslogiken, Prozessschnittstellen, Datenflüsse sowie bestehende Qualitäts- und Freigabemechanismen. Ziel ist es, sichtbar zu machen, an welchen Stellen interne Strukturen Circular Design ermöglichen — oder unbeabsichtigt verhindern.
Circular Design operativ umsetzbar machen
DfACE identifiziert technische und organisatorische Engpässe, die zirkuläre Produktstrategien einschränken. Ziel ist es, realistische Anpassungsszenarien zu entwickeln, Zielkonflikte früh sichtbar zu machen und zirkuläre Produktkonzepte industriell skalierbar umzusetzen.
Im Mittelpunkt steht die Frage, wie sich Circular Design in bestehende Produktions- und Entscheidungsstrukturen integrieren lässt, ohne neue Ineffizienzen oder operative Instabilität zu erzeugen. Das Modul schafft Transparenz darüber, welche Anpassungen kurzfristig realisierbar sind, wo organisatorische Veränderungen notwendig werden und welche Prozesse langfristig weiterentwickelt werden müssen, um zirkuläre Produkte wirtschaftlich und reproduzierbar umzusetzen.
Bewertung
Abgleich
Anpassung
USP von DfACE Modul 3
Dieses Modul verhindert, dass CircularDesignKonzepte an internen Systemgrenzen scheitern.
Was Modul 3 nicht ist:
DfACE optimiert nicht primär den Output einer Produktion. Wir bewerten, ob Produktions- und Entscheidungsstrukturen zirkuläre Produktkonzepte langfristig ermöglichen.


Circular Ecosystem Integration
Circular Ecosystem Integration überprüft, ob zirkulär entwickelte Produkte außerhalb des Unternehmens tatsächlich funktionieren. Im Fokus stehen reale Demontage-, Recycling- und Rückführungssysteme sowie deren technische, wirtschaftliche und organisatorische Anforderungen.
Reale Kreislauffähigkeit technisch absichern
Produkte mit existierenden Systemen kompatibel machen
Externe Prozess- und Wertverluste erkennen
Markt- und Regulierungsrisiken frühzeitig reduzieren
Produkte als Teil realer Wertschöpfungs- und Recyclingnetzwerke
Dieses Modul betrachtet Produkte nicht isoliert, sondern als Bestandteil eines komplexen Ökosystems aus Recyclingunternehmen, Demontageprozessen, Logistikstrukturen, regulatorischen Anforderungen und Marktmechanismen. Ziel ist es, die technische Kompatibilität eines Produkts mit real existierenden Akteuren und Prozessen zu bewerten.
DfACE analysiert dabei, wie Produktarchitekturen, Materialkombinationen und Fügetechniken mit bestehenden Recyclinganlagen, Stoffstromlogiken und Rücknahmesystemen interagieren. Besondere Berücksichtigung finden automatisierungsfähige Produktstrukturen, KI-gestützte Demontageprozesse und robotische Recyclingansätze.
Zirkularität außerhalb des Unternehmens funktionsfähig machen
Circular Economy scheitert häufig nicht am Produkt selbst, sondern an Schnittstellen zwischen Unternehmen, Recyclingprozessen und Marktlogiken. Dieses Modul identifiziert genau diese externen Barrieren und zeigt auf, wo Wert verloren geht, Prozesse abbrechen oder technische Potenziale ungenutzt bleiben.
DfACE validiert deshalb Zirkularität dort, wo Produkte tatsächlich zerlegt, sortiert, bewertet und zurückgeführt werden. Das Ergebnis sind realitätsgeprüfte Handlungsempfehlungen für Produktdesign, Geschäftsmodelle und Prozessintegration — basierend auf existierenden Technologien statt theoretischen Zukunftsannahmen.
Abgleich
Analyse
Validierung
USP von DfACE Modul 4
Zirkularität wird dort validiert, wo Produkte real zerlegt, sortiert und bepreist werden.
Was Modul 4 nicht ist:
DfACE bewertet keine theoretischen Kreisläufe. Wir prüfen, ob Produkte mit real existierenden Recycling-, Rücknahme- und Wertschöpfungssystemen tatsächlich funktionieren.


Circular Technology Enablement
Circular Technology Enablement überführt zirkuläre Strategien in konkrete technische Lösungen. Ziel ist es, Produkte, Komponenten und Materialien nicht nur zu bewerten, sondern aktiv zurückzugewinnen, zu trennen und in neue Wertschöpfung zu überführen.
Materialien und Komponenten gezielt zurückgewinnen
KI- und robotikfähige Prozesse entwickeln
Externe Recyclingabhängigkeiten reduzieren
Circular Technologies industriell ausbauen
Technologie als Erweiterung des Circular Engineerings
Dieses Modul entwickelt technische Lösungsarchitekturen auf Basis zuvor validierter Produkt-, Produktions- und Ecosystemanalysen. Im Mittelpunkt stehen produktspezifische Demontage- und Trennkonzepte, automatisierte Rückgewinnungsprozesse sowie die gezielte Wiederverwendung funktionaler Komponenten und Materialien.
DfACE betrachtet Produkte dabei nicht als Endpunkt eines Lebenszyklus, sondern als zukünftige Ressource. Designentscheidungen dienen als Grundlage für technologische Prozesse wie robotische Demontage, KI-gestützte Identifikation oder adaptive Trennsysteme. Die Technologien werden nicht generisch entwickelt, sondern exakt auf Produktstruktur, Materiallogik und reale Recyclingbedingungen abgestimmt.
Aus Kreislauffähigkeit reale Wertschöpfung erzeugen
Circular Economy entfaltet ihren wirtschaftlichen Nutzen erst dann vollständig, wenn Unternehmen zentrale Rückgewinnungs- und Demontageprozesse selbst technologisch steuern können. Dieses Modul schafft die Grundlage dafür, interne Circular-Technologien aufzubauen und neue Wertschöpfungspotenziale systematisch nutzbar zu machen.
DfACE entwickelt dafür technische Roadmaps, Demontagekonzepte und Automatisierungsstrategien, die auf reale industrielle Anforderungen abgestimmt sind. Ziel ist es, hochwertige Materialien und Komponenten effizient zurückzugewinnen, externe Abhängigkeiten zu reduzieren und skalierbare Circular Operations aufzubauen — von manuellen Prozessen bis hin zu KI- und robotikgestützten Systemen.
Konzeption
Integration
Implementierung
USP von DfACE Modul 5
Technologie entsteht aus dem Produkt und seinen Rückgewinnungsanforderungen – nicht aus generischen Recyclinglösungen.
Was Modul 5 nicht ist:
DfACE entwickelt Technologie nicht unabhängig vom Produkt. Unsere Lösungen entstehen aus konkreten Produkt-, Material- und Prozessanforderungen und machen Zirkularität operativ nutzbar.

Machen Sie Produkte zu strategischen Wertanlagen
Strategien der Kreislaufwirtschaft schaffen messbaren Mehrwert in allen Unternehmensbereichen. Wählen Sie einen Bereich aus, um die spezifischen Vorteile von DfACE auf Ihrer Ebene zu entdecken.

